Es tut weh, dich zu sehen und diese Angespanntheit an dir zu bemerken.
Es tut weh, in deinen Augen dieses Leiden zu lesen.
Es tut weh, in deinen Sätzen so viel mehr zu lesen, als du willst.
Es tut weh, deinen Worten zu lauschen und zu wissen, was du alles durchmachst.
Es tut weh, dein „Es geht mir gut" zu vernehmen und zu wissen, dass es in diesem Moment eine Lüge ist.
Es tut weh, in deiner Stimme die Zweifel zu vernehmen.
Es tut weh, deine innere Zerrissenheit zu spüren.
Es tut weh, zu sehen, dass manches Lachen deine Augen nicht ganz erreichen mag.
Es tut weh, an deiner Seite zu sein und durch kleine Gesten deine Zuversicht am Leben erhalten zu müssen.
Aber...
Es tut gut, zu spüren, wie sich deine Haltung entspannt, wenn ich bei dir bin.
Es tut gut zu sehen, zu welchem Strahlen deine Augen fähig sein können.
Es tut gut, zu spüren, wie sehr das Reden dir hilft.
Es tut gut, dich berühren zu dürfen und zu spüren, dass es dir gut tut.
Es tut gut, ein heiteres Lachen zu hören, welches dein ganzes Gesicht erstrahlen lässt.
Es tut gut, bei dir zu sein und in diesem Moment zu wissen, dass es dir besser geht.
Es tut gut, zu wissen, dass ich dir mit meiner Anwesenheit helfen kann.
Es tut einfach gut, wenn ich spüren darf, dass ich immer noch ein Teil
deines Lebens bin und du mich manchmal brauchst, auch wenn es nicht
immer leicht ist.
Denn dieses Gefühl, dir helfen zu können,
dir eine Unterstützung zu sein und dein stilles „Danke" zu spüren, das
ist mein schönster Lohn!